"Städtbündler" standen im Pulverdampf


Torgauer Schützen waren beim Gästevergleichsschießen der Bundeswehr siegreich

Text/Foto: Torsten Schöne

Schönewalde. Das Gästevergleichsschießen im Schützenhaus Schönewalde war ein freundschaftlicher Wettbewerb, den man nicht so schnell vergisst. Zum einen, weil Soldaten des Einsatzführungsbereiches 3 des Bundeswehrstandortes Schönewalde ihre Waffen zur Verfügung stellten und zum anderen, da auch Fans von historischen Vorderladern voll auf ihre Kosten kamen. Der stellvertretende Kommandeur und Standortälteste, Oberstleutnant Wiland Oerter, hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen und die Schützengilde Schönewalde 1844 e.V. hat ihre Schießanlage bereitgestellt. An den Schießwettbewerben beteiligten sich etwa 50 Schützen aus den Städten des Städtebundes Elbe-Elsteraue und Soldaten des Einsatzführungsbereiches 3. Geschossen wurde im Mannschaftswettbewerb mit dem Gewehr G-36 und der Pistole P-8 der Bundeswehr aus einer Entfernung von 50 Metern und 25 Metern. Nach 32 Durchgängen und hauchdünnem Vorsprung belegten die vier Schützen der Freiwilligen Feuerwehr aus Torgau den ersten Platz. Auf den zweiten Rang kam das Team der Schützengilde aus Jüterbog, gefolgt von der Mannschaft der Stadt Herzberg. Beim Schießen mit den historischen Schwarzpulverwaffen musste man ein gutes Auge und eine ruhige Hand haben, um möglichst genau zu treffen. Erschwert wurde das Ganze durch den aufsteigenden Pulverdampf. Am besten gelang dies Wolfgang Gast aus Jüterbog. Mit zwei Schuss und 16 Ringen sicherte er sich den Sieg. Den zweiten Platz belegte mit 15 Ringen Jessens Bürgermeister Dietmar Brettschneider. Dritter mit elf Ringen wurde Major Michel Schmidt vom Einsatzführungsbereich 3. Nach der Siegerehrung war man sich sicher, dass es von diesem Wettbewerb eine Neuauflage geben wird. „Eine wirklich gelungene Veranstaltung, so etwas schweißt zusammen“, sagte der Bürgermeister der Stadt Herzberg und Vorsitzende des Städtebundes Elbe-Elsteraue Michael Oecknigk.

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