Gäste aus der Partnerstadt Verl erkunden Annaburg mit dem Rad

Die Radgruppe um Bürgermeister Paul Hermreck aus Verl hatte bereits über drei Tage eine Strecke von 150 km auf dem Elberadweg zurückgelegt, als sie am Dienstag (02.08.2011) in Prettin ankam.

Nach der Begrüßung an der Elbfähre durch die Stellv. Bürgermeisterin Anja Liebig ging es mit den Rädern für eine kurze Erfrischungspause in das Prettiner Touristenzentrum. Dort erwartete Ortsbürgermeisterin Helga Welz die Gäste und zeigte im Anschluss Sehenswertes in Prettin, wie z.B. die Lichtenburg, das Gestüt am Weinberg, die Kiesseelandschaft, die Hirschmühle, Reste der Stadtmauer und die Marienkirche.

Die Zeit war jedoch viel zu kurz, um sich ausreichend zu informieren. Insbesondere die im Herbst anstehende Eröffnung der Gedenkstätte wird wohl Anlass sein, bald wieder nach Prettin zu kommen, so das Versprechen von Bürgermeister Hermreck. Nach der deftigen Mittagsstärkung setzen die Verler ihre Radtour in Richtung Annaburg fort und wurden am Ortsschild Annaburg herzlich von Bürgermeister Erich Schmidt empfangen.

Als erster Haltepunkt in Annaburg wurde die Samendarre angesteuert, in welcher die Darrleiterin Heike Borchert über die Einrichtung des Landes informierte. Die Gäste waren erstaunt, welchen „langen“ Weg ein Zapfen bis hin zu hochwertigem Saatgut zurücklegen muss. Weiter führte die Tour an der Annaburger Nutzfahrzeuge GmbH vorbei bis zur Annaburger Porzellan GmbH. Um das dort erworbene Geschirr ohne Bruch in Verl benutzen zu können, wird es allerdings auf dem Postweg nachgesandt.

Begeistert zeigten sich die Gäste über den baulich gut erhaltenen Zustand der kommunalen historischen Gebäude um das Annaburger Schloss und den Markt. Am Stifelbrunnen gab die Geschichte des Pastor Stifel mit seinen Berechnungen zum Weltuntergang zum Schmunzeln Anlass. Nach einer köstlichen Erfrischung im Eiscafe Mieth folgten noch Abstecher zum Tennisplatz und zu den „Verler Häusern“ bis zum Bauhof, wo die Fahrräder für den Transport nach Wittenberg verladen wurden.

Mit dem Kleinbus fuhren die Verler dann nach Wittenberg, um nach Erkundung der Lutherstadt die weiteren Etappen bis Magdeburg zu absolvieren.

Ein nächstes Treffen zwischen Vertretern beider Städte lässt nicht lange auf sich warten: Die Einladung für das Verler Leben am ersten Septemberwochenende liegt bereits vor.

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