Portrait

Annaburg ist die östlichste Stadt Sachsen-Anhalts, gelegen am Rande der Annaburger Heide zwischen Elbe und Schwarzer Elster. Zur Stadt gehören mit der Neubildung und Eingemeindung seit 01.01.2011 14 Ortsteile.

In dem, durch eine Vielzahl von denkmalgeschützten Objekten geprägten Ort Annaburg, wohnen 3.030 Einwohner. Infrastrukturell sind u. a. Kinderbetreuungs- und Schuleinrichtungen, wie Grund- und Sekundarschule sowie zwei Pflegeheime mit betreutem Wohnen, ein Seniorentreff, Jugendklub, eine Bibliothek und Arztpraxen, vorhanden. Darüber hinaus bestehen eine evangelische und eine katholische Kirche.

Die 30 ortsansässigen Vereine bieten kulturelle und sportliche Möglichkeiten, so stehen auch Sportplätze und Sporthallen sowie ein Tennis- und Schießplatz zur Verfügung.

Von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind das Betreuungsforstamt, die Annaburger Nutzfahrzeug GmbH mit der Produktion landwirtschaftlicher Anhänger und Spezialfahrzeuge sowie die hier ansässige Porzellan GmbH mit Werksverkauf, Atelier, Betriebsführungen und Restaurant.

Die Stadt hält voll erschlossene preiswerte Baugrundstücke  bereit und bietet Wohnungen für unterschiedliche Ansprüche (vorzugsweise auch für Bundeswehrangehörige). Interessant und sehenswert sind das im Stadtkern gelegene Schloss und Amtshaus mit Museen sowie die Fachwerkbauten des 18. und 19. Jahrhunderts.

Der im Ort liegende Tiergarten mit Wanderwegen und Eichenbestand bietet für den Spaziergänger Ruhe und Erholung. Gastronomische Einrichtungen mit Übernachtungsmöglichkeiten sowie Kaffees und Eisdielen laden Besucher zum Verbleib ein.

Für Radwanderer ist der Ort über den Verbindungweg zwischen Elberadweg und Schwarze-Elster-Radweg erreichbar.

Kurzgeschichtlicher Abriß:

Annaburg trug vor 1573 den Namen Lochau. Im 13. Jh. legten Askanische Fürsten an diesem Ort ein Jagdschloss an. Hier starb 1525 Kurfürst Friedrich der Weise, der Beschützer der Reformation. Als Mathematiker und evangelischer Pfarrer prophezeite Michael Stifel 1533 in Lochau den Weltuntergang. Kurfürst August und Gemahlin Anna- Auguste von Dänemark ließen 1572-1575 ein neues Jagdschloss errichten. Die Kurfürstin „Anna“ wurde Namensgeberin für Schloss und Ort. Große Bedeutung hatte das hier von 1762 bis 1921 befindliche Militär-Knaben-Erziehungsinstitut, das größte Kriegsgefangenenlager für Indische Soldaten von 1941-1943 und die ehemalige Unteroffizier- Vorschule.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Stadt Annaburg
Torgauer Straße 52
06925 Annaburg

Tel. 035385 7020
www.annaburg.de
stadt(at)annaburg.de

Stadtbibliothek Tel. 035385 21205

www.geschichte-annaburg.de